Corina Wagner

Sopranistin und Autorin


Das Heute, das jetzt Machbare zählt ...

 

 

Kirchen

Im Laufe von Jahren kommen etliche Kirchen zusammen, in denen man solistisch sang.

Hier nun eine Auswahl:

Ludwigskirche, Saarbrücken

Klosterkirche St.Margareta, Obernhof/Lahn

St. Johannes Baptista, Altenkessel

St. Josef, St. Ingbert

St. Peter, Ensheim

Kapelle Blieskastel

Kleine ev. Kirche, Höhn

Mariä Verkündigung, Wullenstetten

St. Ulrich, Nersingen

St. Johann Baptist, Offenhausen

St. Konrad, Burlafingen

St. Laurentius, Senden

St. Bartholomäus, Klarenthal

St. Martin, Illerberg

St. Johannes, Rohrbach

Christuskirche, Illertissen

St. Paulus, Moschheim

 

 

Kirchengesang

Kirchen sind Orte, an denen eine Stimme zum Tragen kommt und die Last der/die Zuhörer/in trägt. Wer als Sänger/Sängerin eine gute Stimme vorweist, verbreitet durch seinen göttlichen Gesang gute Stimmung, sodass sich die hörbare Last in Gänsehautfeeling verwandeln kann. So entstehen Stimmungsschwankungen, die sich positiv auf den/die Zuhörer/in übertragen können.


"...und Du, Corina, die Trauerfeier mit Deinem wunderschönen Gesang bereichert hast."  Zitat eines Trauernden aus dem Freundeskreis, 2014


 


 

Musikalische Anmerkung:


Wer mit mir verreist oder sich mit mir in einer fremden Stadt trifft, muss zeitlich einplanen, dass ich stets ein Gotteshaus betrete, an dem ich vorbeikomme, um dieses nicht nur zu besichtigen, sondern um dort auch ein Lied zu Ehren Gottes zu singen. So kann ich mittlerweile auf sehr viele Anekdoten mit wildfremden Menschen zurückblicken, die meinem Gesang lauschten. Ob eine winzig kleine Kapelle in den Bergen, das Wahrzeichen einer Großstadt oder eine Klosterkirche. Wenn es möglich ist, singe ich.

 

Kapelle auf der Kloo-Alm/Niederalm

Kirchberg/Aschau bei Kitzbühel

(Mußte auf der Türschwelle stehend singen, denn die "Kirche war vollbesetzt" (mit 4 Personen))

 

 

 

 

 

St. Georg/Amberg

 

 

 

 

 

Kölner Dom - eine kurze Momentaufnahme

©B.W.

Ein Herzenswunsch wurde mir im Kölner Dom erfüllt, als ich zu Ehren Gottes an einem Samstagmittag singen durfte. Ein familiärer und historischer Hintergrund begründete den Besuch des Kölner Doms. Ein absolut musikalisches Highlight für eine Sängerin, die mit Kirchenmusik vertraut ist, wenn sie bei einer Besichtigung der weltweit größten und bedeutendsten Kathedrale die Akustik testen darf.

Ich fragte höflich bei zwei Herren vom Aufsichtspersonal nach und man gestattete mir, mich vor eine Bühne zu stellen, die auf der rechten Seite innerhalb des Doms für ein Konzert aufgebaut war. Etwa 500 Besucher besichtigten zu dieser Zeit den Dom, als ich mich vor diese Bühne stellte und zu singen begann. Von einem anderen Herrn des Aufsichtspersonals wurde ich unterbrochen, als ich mit dem Gesang begann. Ich erzählte ihm, dass ich zuvor gefragt habe und dann durfte ich nochmals singen. Zunächst hatte ich mit Panis angelicus begonnen und sang nach der Unterbrechung dann Rinaldo von Händel. So kam es, dass es während des Gesangs immer stiller in der Kathedrale wurde und Menschen meinem Gesang lauschten. Beifall wurde mir anschließend spontan gewährt und zwei Frauen sprachen mich an, ob ich ein Konzert im Dom geben würde. Sie waren sehr von meinem Gesang angetan. Ich verneinte diese Frage und bevor ich die Kathedrale verließ, lobten mich die beiden Herren, die mir das Singen erlaubt hatten. Ein schönes Gefühl.

Weder die Herren vom Aufsichtspersonal noch die vielen Besucher wussten, dass ich diesen Gesang meiner verstorbenen Stiefgroßmutter widmete. Ihr Familienname von Spiegel prägte meine Jugend. Ein bedeutender Verwandter liegt in einer der Grabkammern im Kölner Dom. Erzbischof Ferdinand August von Spiegel war von 1825 - 1835 Kölner Erzbischof.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei den Angestellten des Doms bedanken, die mir das Singen ermöglichten. Herzlichen Dank!

 


Ich singe solange, bis ich zur Quintenschaukel mutiere und dann schreibe ich über ganz neue Töne ...